Girls´ Day bei Weber Data Service: Wie funktioniert eine Software?


Am 22. April 2010 hat sich das Bielefelder Softwarehaus Weber Data Service zum ersten Mal am Girls´ Day beteiligt und war über das große Interesse sehr überrascht.

 

Bielefeld, 22. April 2010. Am 22. April 2010 hat sich das Bielefelder Softwarehaus Weber Data Service zum ersten Mal am Girls´ Day beteiligt und war über das große Interesse sehr überrascht. ?Wir haben so viele Anfragen bekommen, dass wir zwei Veranstaltungen hätten anbieten können?, so Romy Mamerow M.A., verantwortlich für Marketing und PR im Unternehmen.

Der bundesweite Aktionstag findet jedes Jahr am vierten Donnerstag im April statt und soll Mädchen und junge Frauen motivieren, technische und naturwissenschaftliche Berufe zu ergreifen. Weber Data Service entwickelt bereits seit 35 Jahren Softwarelösungen für Speditionen und Logistikunternehmen. Die Logistikbranche, in der die Frauenquote 2005 lt.
Statistischem Bundesamt bei 28,8% lag, bietet beste Zukunfts-
perspektiven und ist nach der Automobil- und Handelsbranche der drittgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland mit rund 2,7 Millionen Beschäftigten.

Im Rahmen eines Workshops haben sich 18 Mädchen im Alter zwischen 10 und 15 Jahren über die Ausbildung zur Kauffrau für Spedition- und Logistikdienstleistungen, Anwendungsentwicklerin und Projektleiterin in einem Softwareunternehmen informiert und konnten Astrid Weber, Geschäftsführerin, bei ihrer täglichen Arbeit über die Schulter schauen.

In kleinen Vorträgen und praktischen Einheiten am Computer haben die Mädchen gelernt, was überhaupt eine Spedition ist und was eine Speditions- und Logistiksoftware leisten muss. Viele waren überrascht, welche Möglichkeiten der Speditionsbereich bietet. So auch Sophie Kunstmann, 9. Klasse an der Rudolf-Steiner-Schule in Bielefeld, die ?erstaunt war über die Vielfältigkeit der Berufe bei einer Spedition? und die diese Veranstaltung abschließend ?sehr gut? fand.

?Es war gar nicht so einfach, anschaulich zu vermitteln was Softwareentwicklung konkret bedeutet, da das Thema relativ abstrakt ist. Ich glaube aber, dass es uns in großen Teilen gelungen ist?, so Astrid Weber, Geschäftsführerin bei Weber Data Service. ?Und?, fügt sie hinzu, ?im nächsten Jahr sind wir auf jeden Fall wieder mit dabei.?

Weber Data Service IT GmbH
Weber Data Service entwickelt seit 35 Jahren Standardsoftware für Speditionen, Verlader, Transport- und Logistikunternehmen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und den Niederlanden. Neben dem seit vielen Jahren eingeführten TMS DISPONENTplus und der Kompaktlösung DISPONENTgo bietet der Softwarespezialist die SAPSpeditionssoftware LOG-X one an. Als Partner im openID-Center des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund investiert Weber Data Service gezielt in innovative Ideen und beteiligt sich aktiv an der Verbesserung logistischer Prozesse durch den Einsatz der RFID-Technologie.


Weitere Informationen

Girls´Day
Der Girls? Day ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben bei einer stetig steigenden Veranstaltungszahl insgesamt über 900.000 Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2009 erkundeten mehr als 126.000 Mädchen Technik und Naturwissenschaften und über 9.000 Unternehmen und Organisationen waren auf der Aktionslandkarte eingetragen.

Förderung und Aktionspartner
Der Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ); sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Der Europäische Sozialfonds ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der Europäischen Union. Er leistet einen Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung durch Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, des Unternehmergeistes, der Anpassungsfähigkeit sowie der Chancengleichheit und der Investition in die Humanressourcen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Initiative D21, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) unterstützen das bundesweite Projekt. Die Lenkungsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Aktionspartner sowie der Kultusministerkonferenz (KMK) der Gleichstellungs- und Frauenministerienkonferenz (GFMK) und des Bundeselternrates (BER) begleiten das Projekt inhaltlich und organisatorisch in einer Lenkungsgruppe. Der Mädchen-Zukunftstag wird vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. auf Bundesebene koordiniert.

Was passiert am Girls' Day?
Technische Unternehmen und Abteilungen, sowie Hochschulen, Forschungszentren und ähnliche Einrichtungen bieten am Girls' Day Veranstaltungen für Mädchen an und tragen diese im Vorfeld auf der Aktionslandkarte unter www.girls-day.de ein. Unternehmen und Organisationen öffnen am Aktionstag alle Bereiche, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind. Die Teilnehmerinnen erleben z.B. in Laboren, Büros und Werkstätten wie interessant und spannend diese Arbeit sein kann. In Workshops und bei Aktionen gewinnen die Mädchen Einblick in die Praxis verschiedenster Bereiche der Arbeitswelt und erproben praktisch ihre Fähigkeiten im technischen Bereich. Sie erhalten direkte Antworten auf ihre Fragen und können erste Kontakte knüpfen. Auch geht es darum, die Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der Mädchen aufmerksam zu machen, um einer gut ausgebildeten Generation junger Frauen weit reichende Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Unternehmen, die erfolgreich spezielle "Mädchen-Tage" realisierten, verzeichnen einen steigenden Anteil junger Frauen in technischen und techniknahen Berufen.

Auswirkungen
Für viele junge Frauen hat die Zukunft in einer technischen Ausbildung oder einem entsprechendem Studiengang aufgrund ihrer Teilnahme am Girls? Day bereits begonnen. Evaluationsergebnisse bestätigen, dass der Girls? Day positiven Einfluss auf das Image von technischen Berufen bei den Teilnehmerinnen hat und Unternehmen entwickeln durch die Teilnahme am Girls? Day ein verstärktes Engagement bei der Ansprache von jungen Frauen
für technische Berufe.

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