Girls' Day im Softwarehaus Weber Data Service


IT in der Logistik: Speditionskauffrau, Anwendungsentwicklerin und Projektleiterin in einem Softwareunternehmen

 

Bielefeld, 13. April 2010. Weber Data Service, erfahrener Anbieter von Speditions- und Logistiksoftware, wird sich am 22. April 2010 zum ersten Mal am Girls´ Day beteiligen. Der bundesweite Aktionstag findet jedes Jahr am vierten Donnerstag im April statt und soll Mädchen und junge Frauen motivieren, technische und naturwissenschaftliche Berufe zu ergreifen.

Obwohl viele junge Mädchen über eine besonders gute Schulbildung verfügen, entscheiden sie sich im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Während sie dadurch ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll ausschöpfen, fehlt im Gegenzug den Unternehmen gerade in technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs. Um diese Diskrepanz zu überwinden, sollen Mädchen am Girls´ Day Gelegenheit bekommen, Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften kennen zu lernen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind. Gleichzeitig können sie weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft oder Politik begegnen und sie bei ihrer täglichen Arbeit erleben.

Zu diesen Führungspersönlichkeiten gehört sicherlich auch Astrid Weber, die sich gleich mehrfach in männerdominierten Bereichen behauptet. Zum Einen entwickelt das Unternehmen Weber Data Service Lösungen für Speditions- und Logistikunternehmen, eine Branche, die ebenso von Männern dominiert wird wie die IT-Branche insgesamt, wie auch ein Blick in die Unternehmensstruktur von Weber Data Service zeigt. Zum Anderen übernahm Astrid Weber im Jahr 2004 mit nur 29 Jahren die Geschäftsführung des Softwarehauses und gehört damit zu den ganz wenigen weiblichen Managern in der Logistik.

Am Girls´ Day können sich interessierte Mädchen und junge Frauen bei Weber Data Service im Rahmen eines Workshops über die Ausbildung zur Speditionskauffrau, Anwendungsentwicklerin und Projektleiterin in einem Softwareunternehmen informieren und der Geschäftsführerin bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Sie erfahren, was eine innovative Speditions- und Logistiksoftware leisten muss, um den täglichen Spagat zwischen minimalem Warenbestand und maximaler Lieferbereitschaft im globalen Wettbewerb effizient und kostenoptimiert zu gewährleisten.

Dazu erhalten sie einen Insider-Einblick in die Logistikbranche, in der die Frauenquote 2005 lt. Statistischem Bundesamt bei nur 28,8% lag. Der Bereich Logistik bietet beste Zukunftsperspektiven und ist nach der Automobil- und Handelsbranche der drittgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland mit rund 2,7 Millionen Beschäftigten. ?Mit dem Workshop wollen wir Mädchen dazu motivieren, sich mit dem Bereich IT in der Logistik auseinanderzusetzen. Wir zeigen, welche beruflichen Möglichkeiten es für eine Speditionskauffrau auch außerhalb einer Spedition gibt und wie die Ausbildung zur Anwendungsentwicklerin aussieht. Dabei versuchen wir, anschaulich zu vermitteln was Softwareentwicklung konkret bedeutet ? was gar nicht so einfach ist, bei so einem abstrakten Thema?, erläutert Astrid Weber ihre Bereitschaft, sich mit ihren Mitarbeiterinnen am Girls´ Day zu beteiligen. Neben der ?Nachwuchsförderung? liegt ihr das Themen Frauen in der IT
grundsätzlich am Herzen. Aus diesem Grund entspricht es auch der gelebten Firmenphilosophie Mütter, aber auch Väter, mit flexiblen Arbeitszeitmodellen aktiv zu unterstützen.

Anmeldung:
Der Workshop findet am 22. April 2010 von 10.00 bis 14.00 Uhr in der Dialog Weberei, Feilenstraße 31, 33602 Bielefeld, statt. Interessierte Mädchen können sich über die Aktionslandkarte unter www.girls-day.de oder direkt bei Romy Mamerow M. A., Leiterin Marketing/PR unter 0521.52 44 452 anmelden. Es sind noch wenige Plätze frei.

Weber Data Service IT GmbH
Weber Data Service entwickelt seit 35 Jahren Standardsoftware für Speditionen, Verlader, Transport- und Logistikunternehmen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und den Niederlanden. Neben dem seit vielen Jahren eingeführten TMS DISPONENTplus und der Kompaktlösung DISPONENTgo bietet der Softwarespezialist die SAP Speditionssoftware LOG-X one an. Als Partner im openID-Center des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund investiert Weber Data Service gezielt in innovative Ideen und beteiligt sich aktiv an der Verbesserung logistischer Prozesse durch den Einsatz der RFID-Technologie.


Weitere Informationen

Girls´Day
Der Girls? Day ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben bei einer stetig steigenden Veranstaltungszahl insgesamt über 900.000 Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2009 erkundeten mehr als 126.000 Mädchen Technik und Naturwissenschaften und über 9.000 Unternehmen und Organisationen waren auf der Aktionslandkarte eingetragen.

Förderung und Aktionspartner
Der Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ); sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Der Europäische Sozialfonds ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der Europäischen Union. Er leistet einen Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung durch Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, des Unternehmergeistes, der Anpassungsfähigkeit sowie der Chancengleichheit und der Investition in die Humanressourcen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Initiative D21, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) unterstützen das bundesweite Projekt. Die Lenkungsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Aktionspartner sowie der Kultusministerkonferenz (KMK) der Gleichstellungs- und Frauenministerienkonferenz (GFMK) und des Bundeselternrates (BER) begleiten das Projekt inhaltlich und organisatorisch in einer Lenkungsgruppe. Der Mädchen-Zukunftstag wird vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. auf Bundesebene koordiniert.

Was passiert am Girls' Day?
Technische Unternehmen und Abteilungen, sowie Hochschulen, Forschungszentren und ähnliche Einrichtungen bieten am Girls' Day Veranstaltungen für Mädchen an und tragen diese im Vorfeld auf der Aktionslandkarte unter www.girls-day.de ein. Unternehmen und
Organisationen öffnen am Aktionstag alle Bereiche, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind. Die Teilnehmerinnen erleben z.B. in Laboren, Büros und Werkstätten wie interessant und spannend diese Arbeit sein kann. In Workshops und bei Aktionen gewinnen die Mädchen Einblick in die Praxis verschiedenster Bereiche der Arbeitswelt und erproben praktisch ihre Fähigkeiten im technischen Bereich. Sie erhalten direkte Antworten auf ihre Fragen und können erste Kontakte knüpfen.

Auch geht es darum, die Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der Mädchen aufmerksam zu machen, um einer gut ausgebildeten Generation junger Frauen weit reichende Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Unternehmen, die erfolgreich spezielle "Mädchen-Tage" realisierten, verzeichnen einen steigenden Anteil junger Frauen in technischen und techniknahen Berufen.

Auswirkungen
Für viele junge Frauen hat die Zukunft in einer technischen Ausbildung oder einem entsprechendem Studiengang aufgrund ihrer Teilnahme am Girls? Day bereits begonnen. Evaluationsergebnisse bestätigen, dass der Girls? Day positiven Einfluss auf das Image von technischen Berufen bei den Teilnehmerinnen hat und Unternehmen entwickeln durch die Teilnahme am Girls? Day ein verstärktes Engagement bei der Ansprache von jungen Frauen
für technische Berufe.

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